Bali – Fazit

G’day Mates!

Letztes Jahr (Juni 2016) war ich in Bali. Ich hatte vor, dort für vier Wochen zu bleiben und im Rahmen einer Freiwilligenarbeit Land und Leute kennenzulernen. Was man bei der Planung bedenken sollte, erzähle ich euch im heutigen Post.

Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Planung | Fazit

Kommen wir nun zum letzten Teil meiner Bali-Postreihe. Ich möchte hier noch einmal ein ausführliches Fazit ziehen, damit ihr wisst, was euch dort so erwartet, falls ihr eine Reise dorthin plant oder euch generell für Bali interessiert.

Die Währung

Gut, dafür kann Bali nichts, aber die nervte mich. In jedem Reiseführer stand, dass man ÜBERALL hauptsächlich mit Visa zahlt. Ich habe mir extra eine Visakarte zugelegt und insgesamt drei Mal damit gezahlt, wow. Und ein Mal war es für das Hotel, was strenggenommen nicht zählt. Alles geht bar, was bei den Summen und hohen Scheinen nervig ist. Man will ja nicht mit zwei Millionen Rupiah im Gepäck rumlaufen. Wenn man aber allein für eine Taxifahrt hin und zurück 100.000 zahlt, ist es schwierig, genug, aber nicht zu viel dabei zu haben. Ein Mittelmaß, mit dem ich keine Probleme oder ein doofes Gefühl im Bauch hatte, habe ich leider nie gefunden. Erschwerend kam hinzu, dass wir zuerst Geld ausgeben und ins Zentrum fahren mussten, um Bargeld zu bekommen.

Der Verkehr

Rom ist nichts dagegen. Es gibt kein Transportsystem in Bali, weshalb alles unter der Hand über Privatautos oder Roller geht. Da ist auch nichts mehr mit balinesischer Freundlichkeit, das ist ein einziges Himmelfahrtskommando. Fahrten zu organisieren ist reine Verhandlungssache. Kann ich nicht, fand ich schwierig und nervte mich schon direkt am ersten Tag. (warum die Organisiation keinen Shuttle einrichtet, verstehe wer will. Dafür hätte ich echt gern nochmal drauf gezahlt).
Unangenehm ist es, wenn du als junge Frau allein mit einem Mann, den du auf der Straße anquatscht im Auto sitzt, die Türen verriegelt werden und du einfach nur hoffst, dass du nicht nur lebend, sondern auch dort rauskommst, wo du hin willst. Nennt mich paranoid, meinetwegen, aber angenehm reisen ist anders. Leider funktioniert es nur so.
Das Klima ist schwierig, aber man gewöhnt sich schon am zweiten Tag dran, immer klebrig zu sein 🙂 Da das allen so geht, muss man sich auch für nichts schämen.

Dass Bali mir nicht ganz so gefiel, wie ich es erwartet hatte (wie zum Beispiel Ubud), dafür kann das Land nichts. Deshalb erwähne ich das an dieser Stelle nicht

Die Menschen

Man, was liebe ich die Menschen dort. Jeder strahlt so eine innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit aus. Jeder, der sich mit Achtsamkeit beschäftigt, wird voll drin aufblühen, die Menschen zu beobachten, wie sie Dinge tun. Jeder ist voll im Hier und Jetzt, höflich bis zum geht nicht mehr (man fühlt sich beinahe schon rüpelig, wenn man nur dreimal Danke sagt) und sehr zuvorkommend, hilfsbereit, zugewandt, ehrlich interessiert, kommunikativ und hach. Unterhaltet euch mit einem Balinesen und ihr seid beseelt für den Rest des Tages.
Ausnahme sind die Taxifahrer.
Demnach war es mir auch sehr wichtig, genauso höflich zu agieren. Beispielsweise habe ich mich bei dem Pförtner meines Hotels zweimal in Bahasa fürs Aufhalten der Tür bedankt. Jedes Mal, wenn er mich sah, hat er sich ganz besonders gefreut. Das war echt niedlich zu beobachten.

Das Essen

Selten habe ich so aromatisches Obst gegessen. Knackiges Gemüse mit Geschmack und dazu auch noch super gesund und sättigend. Billig auch. Selten haben wir mehr als 10€ für diverse Gerichte und Getränke bezahlt. Trinken sollte man aber nur aus abgepackten oder versiegelten Flaschen, da sonst eine Infektionsgefahr besteht.
Generell ist es normal, dass man Magenprobleme bekommen kann. Unsere europäischen Körper sind auf solch eine Ernährung nicht eingestellt. Also immer etwas gegen Durchfall und Magenschmerzen mitnehmen.

Die Kultur

Sehr interessant, anders und lehrreich. Kann man schwer beschreiben, man muss einfach selbst hin. Ich denke, die Bilder gaben eine gute Idee.

Sonstiges

Was uns allen uneingeschränkt gut getan hat, war das offline sein.
Das mag im ersten Moment vielleicht wirklich blöd klingen, aber wir haben mehrmals darüber geredet, wie entspannt es ist, nicht immer das Gefühl haben zu müssen, Nachrichten zu checken, Antworten zu schreiben oder die Nachrichten zu verfolgen. Mal abseits vom Terror und dergleichen zu sein. Wie auf einer einsamen Insel, wo einen nichts mehr angeht.
Ich mag das Internet sehr und genieße es auch. Aber ich denke, ich werde in Zukunft mal eine Offline-Detox-Diät einführen, auch wenn ich noch nicht weiß, wie das aussehen soll. Aber nachdenklich gestimmt hat uns dieses Gefühl sehr.
[Edit: Es ist 2018 und ich habe seitdem nichts in der Hinsicht getan. Shame. Shame. Shame.]
Es tat mir außerdem unheimlich gut, mal mit Menschen zusammen zu sein, die keinen geradlinigen Lebenslauf haben.
Zuhause bin ich nur von Menschen umgeben, die die Schule abgeschlossen, ihr Studium beendet haben und nun in einem Vollzeitjob arbeiten und glücklich sind. Ich hinke da mit allem aus unterschiedlichen Gründen hinterher und das macht mich unzufrieden und traurig. Ich habe dafür andere tolle Dinge erlebt und gesehen, für die ich auch dankbar bin. Bali wäre zum Beispiel gar nicht möglich gewesen, hätte ich damals Vollzeit in Festanstellung gearbeitet. Trotzdem nervt es, wenn man sieht, wie viel sich andere leisten können und und dass sie dort sind, wo man selber auch wäre. Weil man genauso viel Fleiß in sein Studium gesteckt hat wie sie.
Mal mit Menschen zu tun zu haben, die ebenfalls auf der Suche sind, sich die Zeit nehmen, zu reisen und ganz bewusst den anderen hinterherhinken, gab mir eine ganz neue Sichtweise auf meine Situation. Aus diesem Wettbewerbs-Denken rauszukommen, tat mir enorm gut und ich versuche, weiter daran zu arbeiten, meine Situation als Privileg zu sehen und nicht als Bürde.

Organisation(en)

Deutsche Organisation

Abgesehen davon, dass ich dort die Reise gebucht habe, habe ich wenig mit denen zu tun gehabt.
Bei Anrufen wussten sie eigentlich nie irgendetwas. „Schildkröten? Wann da Saison ist, dass man was mit ihnen zu tun hat? Vielleicht googelst du das mal…“
Fand sie etwas zu wenig und falsch informiert, was ich aber leider erst im Nachhinein erfahren habe.
Sie schrieben mir während meines Aufenthalts in Bali aufdringliche Mails, wollten wissen, ob ich gut angekommen bin, dann wie es mir geht und was ich so erlebt habe. Ich schrieb von der etwas unschönen Ankunft, bekam aber nur ein halbherziges „Oh. Das tut uns leid“ zurück.
Danke, wieso spamt ihr dann bitte mein Postfach zu, wenn ich auf Reisen bin und gerade mal NICHT online sein will?!
Gepocht wurde auf Fotos, vor allem über Facebook, WhatsApp und Mails. Ich vermute, bestätigen kann ich das nicht, dass die für die Website verwenden werden sollen. Ob dabei Urheberrechte beachtet werden, wage ich zu bezweifeln. Ich weiß von anderen, die mit anderen Organisationen fuhren, dass die einfach Bilder von deren Facebook-Accounts genommen haben und damit Werbung auf eigener Seite betrieben wurde. Denke leider, dass das oft vorkommt und darüber sollte man sich bewusst sein. Deshalb habe ich bei Instagram bewusst drauf verzichtet, die die Organisationen in den Hashtags zu erwähnen. Meine Fotos gehören immer noch mir 😉

Green Lion – Organisation in Bali

Fangen wir mal mit dem Negativen an:
Green Lion macht sein Geld. Beispielsweise gibt es so viele Volunteers, dass man nur drei Stunden täglich etwas an den Projekten machen kann, damit andere Gruppen ebenfalls zum Zug kommen.
Du hast bei deiner Ankunft keinen Einfluss darauf, wo du untergebracht wirst, weil du es nicht genau mitgeteilt bekommst (du hast nur die Adresse vom Office). Es gibt beispielsweise eine Unterkunft direkt in Ubud, dann etwas außerhalb, wo ich gewohnt habe. Ich war zufrieden mit allem, aber ich hätte natürlich auch gerne direkt in Ubud gewohnt, ohne Taxifahrt oder 20-minütigen Fußmarsch dahin. Wusste ich nur leider nicht. Macht finanziell leider auch einen erheblichen Unterschied, den ich nicht unerwähnt lassen möchte.
Wenn man mit der Absicht in den Freiwilligendienst startet, etwas bewegen zu wollen und das der Hauptgrund ist, weswegen man überhaupt nach Bali reist: Tut euch das nicht an. Ihr bewegt GAR NICHTS. Innerhalb einer Woche habt ihr maximal 15 Stunden Freiwilligendienst. Angenommen, ihr helft auf einem Bau mit, was glaubt ihr, schafft ihr da? Ich habe mit einigen gesprochen, die da sehr enttäuscht waren. Verständlich.

Viele Dinge erschienen mir sehr unorganisiert und willkürlich. Vieles wird sehr viel blumiger ausgedrückt, als es ist. Das Schildkrötenprojekt ist für fast alle eine üble Enttäuschung gewesen. Eine schrieb auf unserer WhatsApp-Gruppe am Donnerstag (Anreise Montag), dass sie erst ein einziges Mal mit den Schildkröten zu tun gehabt hatte und ansonsten nur den Strand vom Müll befreit hatte, unterrichtet und ansonsten im Restaurant war, weil die Unterkunft so schlechtes Wifi hat. Traurig, dass das nichts wurde, bin ich bedingt…

Bitter aufgestoßen ist uns allen, dass wir so ziemlich den gleichen Preis für die Unterbringung gezahlt haben, manche aber nur Ventilatoren, andere Air Condition hatten. Wiederum andere hatten sogar Kühlschränke und warmes Wasser. In unserem Zimmer gab es für sechs Leute zwei Ventilatoren und ausschließlich Kaltwasser. Das war alles. Finde ich etwas unschön.

Jetzt kommen wir mal zu meinem speziellen Fall, der beide Organisationen betrifft und leider einen negativen Geschmack hinterlässt:

Ich bin krank geworden und musste das Projekt vorzeitig verlassen. Green Lion konnte mir keine Erstattung geben. Weder für die Aktivitäten, an denen ich nicht teilnehmen konnte, noch für die letzte Woche, die ich gar nicht erst antrat und für die ich sogar noch Aufschlag zahlen musste und das mit saftigen 150€ (das muss aber jeder, der das bucht).
„Wenn es dir morgen besser geht, kannst du ja auf den Vulkan gehen. Danach geht es leider nicht mehr, weil dann das Projekt für dich endet.“ Äh ja. Quäle mich mit letzter Kraft zur 2km entfernten Kantine und soll am nächsten Tag nachts auf den Vulkan rauf. Sonst ist aber alles klar bei euch, ja?
Im Büro wusste man, dass ich krank bin und nicht wirklich in der Lage war, auch kurze Wege bestreiten zu können. Als ich zum Arzt wollte, musste ich zum 1km entfernten Büro, um dort ein Taxi für den Arzt zu bekommen. Es hat auch niemand nach mir gesehen und gefragt, wie es mir geht, was gerade in Anbetracht der Essensversorgung ganz nett gewesen wäre, da die anderen mir nicht immer etwas mitbringen konnten. Ist auch nicht ihre Aufgabe. Green Lion übernimmt Verantwortung für unser Wohlergehen und das haben sie definitiv nicht getan.
Ich würde, wenn ich nächstes Jahr zurückkomme, einen Rabatt bekommen. Danke, echt. Als ob ich innerhalb einen Jahres so viel Geld habe, dass ich so etwas nochmal machen kann. Und als ob ich das mit der Erfahrung will.
Tja und was sagt die deutsche Organisation?
„Tut uns leid, was passiert ist, aber Erstattungen geben wir nicht.“
Aalglatt, desinteressiert.
Find ich insgesamt mies und ich fühle mich abgezockt. Wir reden hier nicht von ein paar 100€. Das wäre ärgerlich. Aber die Summe ist eeeeeetwas größer und da fängt es an wehzutun.

Aber hey, Hauptsache ihr bereichert euch. Hab ich gerne gemacht! Spenden brauche ich die nächsten Jahre dann wohl nicht mehr…

Schließen wir mit etwas Positivem ab:

Zur deutschen Organisation kann ich kaum was sagen. Keine versteckten Kosten, reibungsloser Ablauf.
Green Lion
Trotz der negativen Dinge muss ich sagen, dass ich die Leute, die für unsere Projekte und Aktivitäten zuständig waren, schon ein wenig ins Herz geschlossen habe. Die können nichts dafür, dass das Office so ist, wie es ist.
Sie haben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten wirklich Mühe gegeben. Die Einführungswoche war super organisiert (klar, auch hier habe ich einige Kritikpunkte, aber das ist normal) und jeder dort war wirklich voller Leidenschaft dabei, uns die Kultur näherzubringen und einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.
Jede Woche gibt es ein Willkommens- und Abschiedessen für die Volunteers und generell kann man mit jedem sehr locker und leicht ins Gespräch kommen und mehr über alles erfahren.

Würde ich die Organisationen empfehlen?

Die deutsche Organisation nicht. Dazu wissen die zu wenig über das, was wirklich in Bali abgeht und sind auch wenig interessiert, wie es einem geht. Das Zugespame des Mailpostfaches ging mir zusätzlich echt auf den Keks. Ja, man muss nicht darauf eingehen, aber was soll das?
Green Lion?
Bedingt.
Man muss hier differenzieren.
Krank werden darf man definitiv nicht, da ist man absolut verloren. Kann man also eine Organisation empfehlen, bei der es im schwersten Fall keine Hilfe gibt? Schwierig.

Im Büro geht es drunter und drüber. Vor Ort ist alles anders, als das, was du in Deutschland dachtest zu wissen und gebucht zu haben. Da das aber in Ländern, die weniger entwickelt und organisiert sind, als Deutschland, generell so ist, weiß ich nicht, inwieweit man das negativ ankreiden kann. Klar, du zahlst und kriegst nicht das, was du erwartet hast. Das ist blöd. Aber schaut man sich mal Erfahrungsberichte an, hat JEDER damit ein Problem gehabt. Das liegt aber an Bali, wo alles irgendwie immer anders ist, als geplant und behauptet und gesagt. Unsere Radtour war beispielsweise auf 7.30 angesetzt und losgefahren sind wir um 9 Uhr.  Ich denke, hier muss jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht.

 

 

Die Mitarbeiter der verschiedenen Projekte geben sich aber unwahrscheinlich große Mühe. Sie wollen wirklich, dass du etwas über Land und Leute lernst und sind mit Herzblut dabei und beantworten dir jede Frage. Das darf man bei allem Negativen nicht vergessen. Oft haben sie sich beim Essen zu uns gesetzt und waren wirklich interessiert an uns als Person. Wollten wissen, wo wir herkommen, ob wir uns wohlfühlen, machten Witze und waren nahbar. Das hat mir sehr gut gefallen und das ist es, was ich wollte: Land und Leute kennenlernen.
Letztendlich hat mir im Ernstfall keiner der beiden Organisationen wirklich geholfen und da es für mich darauf ankommt, würde ich zu beiden eher nicht tendieren. Man muss sich aber darüber bewusst sein, dass Green Lion in Bali bzw rund um Ubud fast die einzige Organisation ist, die Freiwilligenarbeit anbietet (soweit ich weiß). Inwieweit man vom Freiwilligendienst bei 3 Stunden Projekt am Tag reden kann – das muss jeder für sich entscheiden.
Ich hoffe, euch haben die Posts zu Bali gefallen und vielleicht dem einen oder anderen geholfen, einen Eindruck zu erhalten, wie Bali als Land mit seiner Kultur ist und was meine Meinung und Erfahrungen zum Freiwilligendienst angehen.

Hat jemand von euch schon einmal an so einem Projekt teilgenommen? Vielleicht auch in Europa? Würde mich sehr interessieren, was ihr so erlebt habt!

 

cropped-sig1
Advertisements

2 Gedanken zu “Bali – Fazit

  1. Huhu Sarah,
    schade, dass es jetzt schon der letzte Bali Post ist, aber ich finde es klasse, dass du auch nochmal ein Fazit schreibst.
    Ich kann mir vorstellen wie nervig es auch ist und wie unwohl man sich fühlt, wenn man ständig so „viel“ Geld mitschleppen muss.

    Ich möchte mir echt gar nicht vorstellen wie der Verkehr in Bali aussieht. Ich fand Rom ja schon schlimm. Aber da wäre ein Shuttle von der Organisation sicher hilfreich gewesen und vor allem auch sicherer.

    Wieso sind die Taxifahrer eine Ausnahme? Sind die eher gestresst, oder einfach keine guten Kommunikationspartner?

    Das Essen dort ist sicher sooo lecker <3

    Ich kann sehr gut verstehen wie angenehm es ist, einmal nicht online gehen zu „müssen“, Nachrichten zu checken, aufs Handy zu starren oder erreichbar zu sein. Das gefällt mir am Urlaub immer mit am meisten 😀
    Und es ist doch schön, dass es dir dort ein gutes Gefühl gegeben hat.

    Die deutsche Organisation klingt aber merkwürdig. Einerseits schreiben sie dir die ganze Zeit, sind dann aber total schlecht informiert und im Grunde interessiert es sie nicht wirklich ob du denn gut angekommen bist und alles in Ordnung ist. Mehr als ein bisschen Mitleid ist da wohl nicht drin.
    Auch das mit den Fotos klingt extrem merkwürdig.
    Auch die Organisation aus Bali klingt nicht unbedingt überzeugend. Wenn man Geld für eine Organisation zahlt möchte man doch auch das was man da bucht bekommen und nicht nur kleine Häppchen davon.

    Es ist unglaublich das die dir nicht wenigstens etwas von der Summe zurückerstatten. Das ist doch total die Abzocke.

    Wenigstens waren die Angestellten dort dann zumindest nett und haben dir auch positive Erfahrungen beschert und du nicht nur mit negativen Erfahrungen dort weg bist.

    Liebe Grüße,
    ALex

    Gefällt mir

  2. Hallo liebe Alex,

    ich hätte auch sehr gern mehr Posts geschrieben :/

    Bei 1,5 Millionen wird einem schon wirklich merkwürdig zumute 😀

    Rom ist wirklich niedlich gegen den Verkehr in Bali. Wobei ich oft daran denken musste, weil es ähnlich chaotisch war.

    Balinesen sind eigentlich sehr zurückhaltend und bescheiden und hilfsbereit. Die Taxifahrer sind aufdringlich, dreist und unhöflich (und zocken einen gerne ab). Dabei machen die wirklich ihr gutes Geld. Allein schon mit uns Volunteers.

    In der Zeit, wo ich da war, war der Vorfall in Orlando. Und ich habe wirklich gemerkt, wie angenehm es ist, keine massenweise Spekulationen aufgedrückt zu bekommen und dass es reicht, einfach nur zu wissen, dass etwas passiert ist.

    Ja, die deutsche Organisation war wirklich mehr anstrengend als hilfsbereit. Mag sein, dass meine Frage, ob es Möglichkeiten zur Befestigung von Moskitonetzen selten dämlich war. Aber zu sehen, dass jeder eins mithatte, beantwortet wohl die Dringlichkeit. Manche hatten keine Haken oder Schnüre mit und mussten schauen, wie sie es irgendwo festknoten. Das ist nicht Sinn der Sache^^

    Ich hatte anfangs immer ein merkwürdiges Gefühl, dass ich zahle um zu arbeiten. Irgendwann habe ich mich mit abgefunden, aber jetzt ist es wieder da. Gerade auch, dass uns mehr versprochen wurde, als wir bekommen haben. Bzw es auch so unterschiedlich war.

    Ja, das finde ich auch unverschämt. Aber gut, dass ein paar Schildkröten jetzt mehr zu futtern haben. Oder so :/

    Die Angestellten waren echt richtig lieb und für die tut mir mein negatives Fazit fast schon leid. Aber ich kann den Rest einfach nicht beschönigen 😦

    Liebe Grüße,
    Sarah

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s