Camp NaNoWriMo 2017 – Woche 2

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G’day Mates!

Kommen wir zum zweiten Update meines Camps! 🙂

Wer mich auf der Seite besuchen möchte  – hier klicken 😀

Nachdem ich die erste Woche zwar mit einem phänomenalen Wordcount abschließen konnte, das Gefühl aber überhaupt nicht gestimmt hat, bin ich sehr gespannt, wie Woche 2 verläuft. Laut Statistik wäre das die letzte volle Woche, die ich benötige, um mein Manuskript zu beenden. Da ich aber privat einiges zu tun habe, wird sich das sicherlich nach hinten verschieben. Umso besser, dass ich den Puffer habe 🙂

09.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Bei „Danny“ lief es mehr als gut. Ich habe die ersten 1000 Wörter innerhalb von zwanzig Minuten geschrieben für die restlichen 2000 hat es dann noch etwas gebraucht (musste kurz zu den Sacred Kampfmelodien abnerden).
Um kurz vor elf startete ich dann in die 3000 Wörter für „Elias“, wenn auch wenig motiviert. Dass die eine Szene sich so gedreht hat, hat es mir etwas verdorben, muss ich gestehen. Anfangs war es ein tierischer Kampf, aber dann ging es glücklicherweise bergauf.

Das Projekt

Ich glaube, dass ich das, was bei „Danny“ geschrieben ist, noch etwas lebendiger gestalten kann / muss, in der Überarbeitung. Also insgesamt bin ich so zu 50% zufrieden, was den heute geschriebenen Teil angeht. Die Kurzgeschichte umfasst momentan 80 Seiten, das ist okay.
Bei „Elias“ bin ich eigentlich im Nachhinein recht froh, wie es gelaufen ist und habe mich dann doch gut eingefuchst. Glaube sogar, die Szenen sind ganz gut geworden. Trotzdem bin ich insgesamt nur mäßig zufrieden.

Wo befinde ich mich gerade?

Danny: Ich bin in meinen Gedanken abgetaucht und sehe schreckliche Dinge vor meinem inneren Auge.
Elias: Ich tanze mit einem Mädchen im Club.

Dennoch entdeckte ich einen Hauch von Wahrheit in dem Szenario, das mein Hirn dankenswerterweise produziert hatte.

Fazit nach Tag 9

Wie immer – viel geschafft, wenig zufrieden.

Geplant: 6.000 Wörter
Geschrieben: 6.157
Gesamt: 34.810

10.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Heute geht die Arbeit wieder los, da heißt es früh ranklotzen und hoffen, dass ich bisschen was schaffe.
Es ist viertel nach acht und ich habe schon die 2000 Wörter bei Danny geschrieben. Das ist gut 🙂
Bei Danny fehlen mir noch knapp 12.000 Wörter. Das ist echt nicht mehr viel und macht mich gerade stutzig und happy zugleich 😀
Bei „Elias“ lief es auch gut und es ist zehn vor zehn und ich habe fertig 🙂

Das Projekt

Bei „Danny“ muss ich mir in der Überarbeitung echt was einfallen lassen. Auch wenn die Erzählart seinen Charakter perfekt unterstreicht, fürchte ich, dass es das langweiligste ist, was man zu lesen bekommen hat. Mal schauen, ob mir da noch etwas einfällt.
Bei „Elias“ war ich mit der Mischung zufriedener, auch wenn ich das Gefühl nicht loswerde, dass ich dem Armen das Leben schwer mache.

Wo befinde ich mich gerade?

Danny: Ich laufe durch den Wald und denke nach.
Elias: Ich rede mit Danny über meine verqueren Gedanken

Wieso checkte mein Herz nicht, dass es ein für alle Mal vorbei war, und hielt an einer Möglichkeit fest, die niemals eintrat?

Fazit nach Tag 10

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 4.112
Gesamt: 38.922

11.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Heute wird es extrem stramm. Ich habe tierische Kopfschmerzen und meine Augen brennen wie verrückt.
Das Schreiben an „Danny“ war sehr, sehr zäh. Ich musste auch etwas umplanen, da das Kapitel viel zu großzügig geplant war und ich gar nicht so viel zu sagen hatte. Mal schauen, wie es mir gelingt, das umzustruktuieren.

Das Projekt

Das neue Kapitel, was ich bei „Danny“ angefangen habe, wird mir hoffentlich etwas besser gefallen. Es ist das vorletzte. Wenn nicht langsam mal der Funke überspringt, ist es auch zu spät 😀
Bei „Elias“ stehen gerade einige Gedanken auf dem Plan, die durch die neue Entwicklung zustande kommen, die ich noch immer nicht mag.

Wo befinde ich mich gerade?

Danny: Ich spreche mit meinen Freunden darüber, was wir nach der Schule machen wollen.
Elias: Ich rede mit Marcia über die Situation und frage mich, ob ich wirklich so bin, wie sie sagt.

»Für Liebe gibt es kein Haltbarkeitsdatum. Das ist nicht wie beim Jogurt, der nach einigen Monaten abläuft, man schmeißt ihn weg und dann hat sich das erledigt.«

Fazit nach Tag 11

Heute war es ein ziemlicher Kampf. Und ich glaube leider, dass ich beide Projekte nochmal neu schreiben muss.

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 4.138
Gesamt: 43.060

12.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Ich musste mich heute ziemlich beeilen, weil ich einen langen Tag vor mir habe. Bei „Danny“ flossen die Wörter recht gut, bei „Elias“ nicht unbedingt. Das ist momentan ein ziemlicher Kampf.

Das Projekt

Insgesamt kann man eigentlich nur eines sagen: Ich. Hasse. Jedes. Einzelne. Wort. Ende der Durchsage -.-

Wo befinde ich mich gerade?

Danny: Ich diskutiere mit meinen Freunden über eine Reise.
Elias: Ich rege mich über die Fußballjungs auf.

Zitat

Fällt wegen Spoilergefahr aus 😉

Fazit nach Tag 12

Ich will es einfach nur noch hinter mich bringen und das Schiff vollständig zum Kentern bringen und hoffe, dass es wenigstens zu irgendetwas gut ist. Ich wünsche mir, dass der gleiche Effekt eintritt wie nach dem NaNo im letzten Jahr, dass ich es gar nicht so schlecht finde. Aber hm. Momentan kann ich mir das noch nicht vorstellen.

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 4.126
Gesamt: 47.186

13.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Heute schreibe ich mal zuerst an „Elias“ und dann an „Danny“. Mal schauen, wie das so funktioniert 🙂
Es lief ganz gut, auch wenn ich noch immer total unzufrieden bin.

Das Projekt

Elias: Ich merke, dass diese Wendung mir gerade relativ schwer fällt, weil es seinen Charakter sehr unsympathisch macht. Das hatte ich so irgendwie nicht auf dem Schirm und daher fällt es mir nicht so leicht, seine Passagen zu beschreiben.  Mal schauen, ob ich das in der Überarbeitung ändern kann, oder ob es nur ein Momenteindruck ist.
Danny: Hier lief es ganz gut, aber hm. Fühlt sich auch alles weniger gut an.

Wo befinde ich mich gerade?

Elias: Ich tanze im Club mit einem hübschen Mädchen.
Danny: Ich habe Angst, dass unsere Freundschaften zerbrechen.

Man traf im Club nicht seine Liebe des Lebens. Man traf im Club Menschen, die auf eine schnelle Nummer aus waren, bei der man sich am Ende nichts schuldig war. Nicht mehr, nicht weniger.

Fazit nach Tag 13

Ich bin einfach nur froh, wenn ich das alles hinter mir habe.

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 4.144
Gesamt: 51.330

Ich muss mir langsam mal Gedanken machen, wie das mit den zwei ausstehenden NaNo-Updates wird, wenn ich jetzt schon fertig bin 😀 entweder fallen die aus, oder mir fällt noch etwas ein.

14.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Meine Sehnenscheidenentzündung ist wieder da. Wenn das Projekt wenigstens so gut wäre, dass es die Schmerzen rechtfertigt, aber nö. So ist es leider nicht. Wäre ja auch zu schön.
Ich habe erst um halb acht anfangen können, zu schreiben. Daher weiß ich noch nicht, wie viel ich wirklich schaffe. Es wird ein Kampf gegen die Zeit, da ich auch noch ein Kapitel von Amicitia – Chaos zu sechst korrigieren will.
#20.31 „Danny“ ist für heute mit 2.000 Wörtern geschafft. Mir fehlen noch ~3.600 Wörter, dann ist das Projekt feddich! Fuck yeah!
Ich habe mich heute dagegen entschieden, an „Elias“ zu schreiben. Ich bin müde und habe schlichtweg keine Lust. Lohnt sich nicht, dafür Nerven herzugeben. Hier fehlen mit noch ~5.800 Wörter.

Das Projekt

„Danny“ lief ganz gut. Auch wenn es sich streckenweise etwas gezogen hat. Mir fehlt hier nur noch der Epilog und auf den freue ich mich sehr. Dann ist das Camp hier endlich zu Ende. Puh.

Wo befinde ich mich gerade?

Danny: Ich weiß nicht, ob das, was ich vorhabe, gut ist. Aber ohne es zu versuchen, werde ich es nie herausfinden.

Und wenn ich es eines niemals im Leben sein wollte, dann war es ein Feigling zu sein.

Fazit nach Tag 14

Ich mache drei Kreuze, wenn es vorbei ist. Es ist eigentlich echt richtig traurig. Ich hatte mich SO gefreut, die Projekte zu schreiben, weil die Ideen schon ewig in meinem Kopf waren. Der Plot klang gut, alles war super. Und dann fahr ich das Ding einfach volle Kanne gegen die Wand. Und momentan überlege ich, ob ich es einfach dabei belasse. So wie alle anderen Projekte wahrscheinlich auch.

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 2053
Gesamt: 53.383

15.07.2017

Wie lief das Schreiben?

Der Plan für heute ist es, „Danny“ zu Ende zu schreiben, damit ich da Ruhe habe. Zwar kämpfe ich momentan sehr mit „Elias“, weswegen es schlauer wäre, dort zuerst einen Schlussstrich zu ziehen, aber da fehlen mir viel zu viele Wörter.
Also 3.600 Wörter für „Danny“ und wenn ich richtig gut bin, noch 1.500 für „Elias“, damit ich vielleicht doch morgen schon fertig werde und es endlich hinter mich gebracht habe.

Das Projekt

„Danny“ ist fertig. Wenigstens hat sich die letzte Szene ganz gut geschrieben. Stolz oder Freude fühlen sich aber anders an 😦
An „Elias“ werde ich heute nicht mehr weiterschreiben, dazu fehlt mir die Lust und auch ein wenig die Zeit.

Wo befinde ich mich gerade?

Danny: Ich stehe mit einem Lächeln auf meinem Longboard. Jetzt wird alles gut.

Zitat

Entfällt wegen Spoilergefahr 🙂

Fazit nach Tag 15

Eine Kurzgeschichte ist fertig geschrieben, morgen folgt die zweite und ich hoffe, dass ich dann irgendetwas habe, was zum Überarbeiten taugt.

Geplant: 3.600 Wörter
Geschrieben: 3.619
Gesamt: 57.002

Fazit nach Woche 2:

Nunja. Könnte besser sein, aber ich warte ab. Beim NaNo habe ich auch sehr daran gezweifelt und ich denke, es wird zumindest zur Überarbeitung taugen. Dass ich so negativ gestimmt bin, liegt einfach noch immer an der Zeitungswanderin und was das in mir ausgelöst hat. Kann ich momentan noch nicht ändern, daher muss ich da einfach durch.

Wie läuft es bei euch? 🙂

sig

3 Gedanken zu “Camp NaNoWriMo 2017 – Woche 2

  1. Hallo liebe Sarah,

    wow du schaffst ja wirklich einiges. Aber es ist schade, dass es dich nicht zufrieden stimmt und du so unzufrieden mit dem Ergebnis bist. 😦 Vielleicht änderst du deine Sicht ja noch,wenn du „Danny“ etwas ruhen lässt und am Ende des NaNos nochmal draufschaust. Dann ist es vielleicht schon deutlich besser als du angenommen hast.

    Für die dritte Woche wünsche ich mir für dich, dass es weiterhin gut läuft und du mit Elias vorankommst UND auch noch einigermaßen zufrieden damit sein kannst.

    Liebe Grüße,
    Alex

    Gefällt 1 Person

    • G’day Alex,

      ich habe das Camp bereits beendet und werde dann irgendwann bei der Überarbeitung ja sehen, was ich mir da eingebrockt habe 😀 vielleicht ist es ja nur ein temporäres Gefühl und gar nicht so schlimm, wie es scheint.

      Hilft wohl nur, abzuwarten :/

      No worries,
      Sarah

      Gefällt mir

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